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Lange ist es her, das ich euch den zweiten Teil der Selfie-Serie gezeigt habe. Heute soll es dann also endlich den Abschluss mit Bildern aus Spanien, genauer gesagt aus Katalonien, geben. Wie auch in den ersten Teilen ist dies kein lückenloser Reisebericht, sondern eher eine Art Berichten von den Dingen, die mir am meisten hängen geblieben sind. Ich glaube, ohne meine Fotos als Erinnerungsstütze, würde ich das meiste schon gar nicht mehr richtig in meinem Kopf geordnet bekommen.

Unser spanisches Kapitel startete in Barcelona, wo wir für 6 Nächte eine Art Couchsurfing machten. Wir wohnten also in einer Art WG mit zwei Spaniern zusammen. Das war durchaus Interessant, da wir so feststellten, das wir manche Lebensentwürfe später nicht selbst verfolgen wollten.

Barcelona an sich ist natürlich absolut überwältigend. Auf dem Bild hier ist das Museu Nacional d’Art de Catalunya zu sehen. Ein wirklich imposantes Gebäude, das gerade zu blauen Stunde echt fantastisch aussieht.

Wenn man sich jetzt um 90° dreht, hat man diesen Blick hier

Für das nun folgende Bild haben wir wirklich alle Mühen auf uns genommen. Zu sehen ist die Font Màgica. Ein Brunnen, der abends mit seinen Fontänen ein etwa 2 stündiges Farbenspiel vom feinsten abliefert. Um dieses Schauspiel zu sehen, waren wir ganze dreimal dort. Einmal fand es gar nicht statt, da wir uns schlecht informiert hatten, ein andern Mal wurden wir durch den stärksten Regenschauer binnen Sekunden zu 100% nass, sodass ich mich nur für ein einziges Bild traute, meine Kamera herauszuholen. Das Bild habe ich in der eile dann natürlich etwas verhunzt... :D ABER beim dritten mal konnten wir uns das Schauspiel dann ungestört mit eingen tausend Anderen (das ist jetzt nicht wirklich ein Geheimtipp) ansehen. Es begeisterte so sehr, dass wir wirklich 2 Stunden vor diesem Brunnen standen. Irgendetwas kam immer, dass nochmal eins auf das bisher gesehene draufsetzte. Ich kann jedem nur empfehlen, sich das einmal angesehen zu haben. Für mich ist es eines der Highlights in Barcelona gewesen.

Klar in Barcelona darf natürlich ein Bild, auf dem etwas von Gaudi zu sehen ist, nicht fehlen. Da es an den Orten jedoch unmöglich ist, ein halbwegs gutes Foto zu machen, müsst ihr euch leider mit dem einen, recht unspektakulären hier, genügen ;)

Auch die Olympiaanlage von Barcelona ist echt sehenswert. Dort ist dieses Bild entstanden

Am Tag unserer Abreise aus Barcelona entschieden wir uns morgens (Flexibilität ist eben alles) nach Tossa de Mar zu fahren. Tossa ist seehr touristisch, aber vermutlich 100 mal schöner als das benachbarte Loret de Mar. Die Allstadt, auf dem Bild hinten zu sehen, ist schon sehr schön. Den hässlichen Teil habe ich jedoch auch nicht mit aufs Bild genommen ;)

Nach ein 2 Tagen Tossa fuhren wir nach Olot, einer Stadt im Pyrenäenvorland. Dort zelteten wir einige Tage bei wirklich miesestem Wetter. Auch die nahen Attraktionenen wie die Felsstadt Castellfolit de la Roca (Bild unten) waren bei dem Wetter leider nicht so beeindruckend, da unsere Moral im nassen Zelt doch irgendwie etwas gesunken war.

Also flüchteten wir über Figueres nach Lanca, zurück ans Meer. Unsere Kalkulation ging zum Glück auf, die Sonne hatte uns wieder. Geht ja auch gar nicht, dass es in Spanien tagelang nur regnet. Da hätte man ja gleich zuhause bleiben können :D

Nach Lanca hatten wir dann auch nur noch eine einzige Station: Girona. Dort sollte unsere absolut geniale Reise zu Ende gehen. In diesen 7 Wochen und 3 Ländern durfte ich bzw. wir so unfassbar viel sehen, dass wir am Ende wirklich etwas reizüberflutet waren. Die Costa Brava, eine doch eigentlich so schöne Gegend, haute uns nach dem was wir vorher alles schon gesehen hatten, nicht mehr so um. Es war irgendwie auch fast zur Gewohnheit geworden, super tolle Sachen zu erleben. Somit war die Länge unseres Urlaubs absolut lang genug, doch wenn ich jetzt, einige Monate später, wieder zurückdenke, dann hätte es eigentlich gar nicht lang genug sein können. Natürlich war nicht rund um die Uhr alles super und unsere Stimmung nicht immer auf höchstem Niveau, aber die Zeit, in der z.B. ""Genervtheit"" dominiert, war wirklich erstaunlich gering. Das alles so gut verlaufen würde, überraschte uns selber.

Für unsere letzte Übernachtung buchten wir uns dann ein schönes 4 Sternehotel, bevor wir dann mit melancholischer Stimmung den Heimweg antraten.

Ich danke den vielen lieben Menschen, die einen egal wie großen Teil dazu beigetragen haben, dass ich all diese Dinge erleben durfte. Danke für die schöne Zeit außerdem an meine wundervolle Freundin <3 Ohne Sie wäre es nicht ansatzweise so gut gewesen.

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