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Zuerst einmal noch fröhliches Weihnachten (gehabt zu haben) ;)

Wie bereits angekündigt, soll es im heutigen Blogeintrag um ein neues Shooting-Konzept gehen.

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit, in der unheimlich viele Termine pro Tag auf uns zukommen. Unter anderem deshalb liefen bisher Shootings oft so ab, dass ich mich mit der mir meist unbekannten Person getroffen habe, 5 Minuten Smalltalk und dann ans fotografieren gegangen bin.

Bei Menschen mit Erfahrung vor der Kamera (z.B. wie bei den meisten freien Arbeiten) funktioniert das noch so gerade, weil die Posen bis zu einem gewissen Grad eingeübt sind. Doch selbst da ist dies absolut suboptimal.

Bei Menschen, die noch nicht oft oder sogar nie vor der Kamera standen, funktioniert das definitiv nicht. Meist sind die ersten 30 Minuten nicht wirklich produktiv, weil z.B. die Unsicherheit noch groß ist. Klar, zum ersten mal vor einer (fremden) Kamera stehen und dann auch noch nicht wissen, was zu tun ist, funktioniert einfach nicht gut.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, mir bei den Menschen, die ich kennenlerne (und wenig Kameraerfahrung haben) deutlich mehr Zeit zu nehmen, um eine gewisse Vertrauensbasis zu schaffen. Ich komme sehr gerne mit Leuten ins Gespräch und kann darüber viel leichter auch eine fotografische Verbindung aufbauen. Sofort ans Fotografieren gehen zu müssen, weil z.B. die Zeit so knapp ist, möchte ich definitiv vermeiden. Nur wer zu mir als Person ein gewissen Grundvertrauen aufgebaut hat, kann auch meinen fotografischen Fähigkeiten trauen. In jedes Shooting wird deshalb Raum eingefügt für Quatschen, Entspannen etc. Stress gibt es ja sonst überall schon genug.

Auch die reine Shooting-Zeit muss mindestens 90 min. betragen. In einer Stunde durch zu hetzen, ist einfach nicht mein Ding.

So wie bisher gefällt mir mein Vorgehen einfach nicht mehr. Ich weiß nicht, inwiefern der Ansatz immer umsetzbar ist, oder ob er so überhaupt richtig ist. Aber ich möchte neue Wege gehen, authentischere Bilder machen und nicht alles als so schnelllebig erleben.

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