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Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein wenig von meinem letzten Trip auf die Azoren erzählen. Gemeinsam mit zwei meiner besten Freunde hatte ich das Vergnügen, 10 Tage auf Sao Miguel verbringen zu können. Es war bereits das dritte mal, dass ich auf der Insel war und doch ist es wieder und wieder ein Erlebnis dieses schöne Fleck Erde besuchen zu dürfen. In diesem Blogeintrag möchte ich nur ein paar Bilder zeigen und dazu ein paar Worte schreiben. Falls ihr die gesamte Serie sehen möchtet könnt ihr einfach hier klicken.

Die größte Ungewissheit, ob ein Urlaub auf den Azoren genial oder "nur" gut wird bereitet sicherlich das Wetter. Dieses ist ein Mysterium für sich und kann sich beeindruckend schnell ändern. Diesbezüglich hatten wir unfassbares Glück. Wurden wir anfangs noch mit einem kompletten Nebeltag auf der Insel begrüßt, so wandelte sich das Wetter hin zu sehr sommerlichen Temperaturen. Wir haben überwiegend im Zelt übernachtet (Appartments und Hotels sind verhältnismäßig teuer), sodass das Wetter nochmal doppelt wichtig war. Nass geworden sind wir aber auch so ausreichend, aber sonst wären es auch nicht die Azoren ;)

Ein weiters Highlight war sicher auch der Besuch der Teefabrik auf der "Route des Tees" im Norden der Insel. Hier wird mit viel Arbeitsaufwand und Handarbeit Tee produziert. Besonders schön ist dabei, dass man sowohl die Fabrik besichtigen kann, als auch einen Spaziergang in die Teefelder unternehmen kann (beides kostenlos). Die Maschinen sind, wenn ich mich richtig erinner, aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Natürlich musste auch die eine oder andere Langzeitbelichtung gemacht werden. Dafür bin ich dieses mal aber vermutlich echt etwas zu viel Risiko gegangen. Durch den ziemlich starken Wellengang musste ich immer aufpassen, nicht von einer Welle erwischt zu werden und mich mehrfach schnell vor dem Wasser zurückziehen. Dabei bin ich dreimal ausgerutscht und konnte die Kamera (und mich) nur im letzten Moment vor einem Sturz bewahren. Die Ergebnisse sind zwar echt cool geworden, aber nochmal mache ich das lieber nicht. Zu allem Überfluss habe ich dann auch noch den Graufilter auf einem Stein liegengelassen. Glücklicherweise lag er dort am nächsten Morgen immer noch! Doppelt Glück gehabt...

Der Lagoa do Fogo ist mein persönlicher Lieblingssee auf Sao Miguel. Die Größe und das Ausmaß des damaligen Vulkanausbruchs, dass den See und den umliegenden Krater geformt hat, ist nicht vorstellbar! Die Aussicht von ganz oben ist zudem einfach atemberaubend, da man über die ganze Insel gucken kann. Abends ist man dort auch recht einsam. Im Gegenteil zur Mittagszeit. Insgesamt fällt leider auf, dass die Insel immer mehr touristisch erschlossen wird und die Besucherzahlen stark zunehmen. Anfang April war es an den Hotspots bereits bedenklich voll und ich möchte nicht wissen, wie es dann zur Hochsaison dort aussieht. Vor 3 Jahren war davon noch nicht viel zu bemerken. Damals war selbst an den Hotspots zur Hochsaison nicht viel los. Ein bedenklicher Trend, aber wem will man es schon übel nehmen, solch tolle Landschaften zu sehen?

Ein besonderer Dank geht natürlich an meine tolle Reisebegleitungen, die den Trip erst zu dem tollen Erlebnis gemacht haben, das es am Ende geworden ist! Vielen Dank euch!

Erneut bin ich unheimlich Dankbar für die Erlebnisse, die ich während der Zeit machen durfte. Das ist alles andere als selbstverständlich und das weiß ich sehr zu schätzen. Deshalb ein großes Danke an Alle, die mir das ermöglicht haben!

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